Gunter Kennel

. . . 1961 in der Westpfalz geboren und dort auch aufgewachsen, studierte von 1980 bis 1989 in München und London Evangelische Kirchenmusik (A), Konzertfach Orgel und Theologie. 1989 schloss er seine Orgelstudien mit dem Meisterklassendiplom ab. Seine Orgellehrer waren Franz Lehrndorfer und Nicolas Kynaston.

Bereits während seines Studiums war er Kirchenmusiker in München und ab 1992 an der Passionskirche und der Kirche Zum Heiligen Kreuz in Berlin-Kreuzberg, beides bekannte Konzertkirchen, in denen die unterschiedlichsten Musikstile beheimatet sind. Seine Erfahrungen, die er dort mit diesen Musikstilen sammeln konnte, beeinflussen sowohl seine Konzertprogramme als auch seine eigenen Kompositionen, die von verschiedenen Stilistiken geprägt und durchdrungen sind, bis hin zu stilistischen Grenzgängen und experimentellen Elementen.

Mit seiner Berufung zum Landeskirchenmusikdirektor für das Gebiet der ehemaligen Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg am 1. September 2002 hat Gunter Kennel auch einen Orgelauftrag der Landeskirche an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin übernommen. Seit 2004 ist er als Landeskirchenmusikdirektor der Evangelischen Kirche Berlin Brandenburg-schlesische Oberlausitz tätig.

Konzertreisen als Organist und Dirigent führten ihn neben vielen europäischen Ländern auch in die U.S.A., nach Asien und nach Südafrika. Daneben hat er bei zahlreichen CD-, Fernseh- und Rundfunkaufnahmen mitgewirkt.

Als Komponist tritt er v.a. im Bereich der Orgel- und Chormusik in Erscheinung. Seine Kompositionen sind bei verschiedenen Verlagen erschienen.

Als promovierter Theologe lehrt er an der Humboldt-Universität und an der Universität der Künste in Berlin, seit 2011 als Honorarprofessor für Kirchenmusik. Aus seiner Lehre sind zahlreiche Publikationen zu theologischen Aspekten des Verhältnisses von Musik und Religion erwachsen.

Konzerte