Himmelfahrtskirche Sendling

Bild der Himmelfahrtskirche München
Bildrechte: KG Himmelfahrt-München Sendling

Das Kirchengebäude der Himmelfahrtskirche Sendling entstand ab dem Jahre 1917 durch den Umbau des „Vergnügungsetablissements Elysium“, einer Großgaststätte im wilhelminischen Stil, die als Versammlungsort, Bierhalle, Theater, Oper und Varieté gedient hatte und von der Gemeinde für die Errichtung eines Gotteshauses erworben worden war. Den Umbau des „Elysiums“ zur Himmelfahrtskirche wurde maßgeblich durch den Gemeindepfarrer und späteren Landesbischof Hans Meiser veranlasst. Bei Bombenangriffen in den Jahren 1942 und 1943 wurde die Himmelfahrtskirche stark beschädigt, und 1944 schließlich zerstört.

In den Jahren 1950 bis 1953 wurde die Kirche unter Verwendung von Trümmerbausteinen wieder aufgebaut. Im Jahr 1992/93 kam es dann zu einem großen und zeitgemäßen Umbau verbunden mit dem Anbau eines modernen Gemeindezentrums. Nun versammelt sich die Gemeinde durch eine zentrierte Gestühlanordnung um das Taufbecken, die Kanzel und den Altar. Das liturgische Zentrum wird durch den Chorraum mit der neuen Orgel abgeschlossen. Dieses Instrument wurde nach mehrjährigen Planungen von der Bautzener Orgelbaufirma Hermann Eule als op. 599 erbaut.

München - Obersendling
Kidlerstr. 15
MVV: U3/6 Implerstraße

Eule-Orgel