Hans Maier

. . .  wurde am 1. August 1977 geboren und studierte als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, des DAAD sowie des Japonicum-Stipendiums der Studienstiftung des Deutschen Volkes bei Prof. Hugo Noth an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen und schloss nach dem Musiklehrer- und dem künstlerischen Diplom mit dem Examen der Solistischen Ausbildung ab. Im Anschluss daran hat er zur Vertiefung seiner wissenschaftlichen Ausbildung seine Studien mit der Fächerkombination Musikwissenschaft, Japanologie und Neuere deutsche Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München fortgesetzt und graduierte dort mit einer Magisterarbeit zum Thema Tōru Takemitsu und die westliche Musik. Zusätzlich beschäftigte er sich auf zahlreichen Meisterkursen, u.a. bei Martin Haselböck und Jory Vinicour, intensiv mit der historischen Aufführungspraxis alter Musik.

Er verfolgt eine ausgeprägte Konzerttätigkeit sowohl als Solist als auch in Kammermusikformationen bei renommierten Konzertreihen (u.a. Konzerte der Hofburgkapelle Wien, Lautwechsel 2005, Gmundener Festwochen 2004, Traumspiele 2002, Artionale 2004, Fest für Neue Musik München, Orgelfestival Smarano, Expo 2000 etc.) und in bekannten Konzerthäusern (u.a. Gasteig München, Staatsoper und Schauspielhaus Stuttgart, Schauspielhaus Bochum, Maytheater Ōsaka, Reinanzaka-Kyōkai Tōkyō, Slowackie-Theater Krakau, Hofburgkapelle Wien, Teatro Valli Reggio Emilia, Kongresshalle Böblingen, Kathedrale St. Michel Brüssel) in Europa und Japan. Aufnahmen bei ORF, RAI, SWR, 3sat und BR ergänzen seine künstlerische Tätigkeit.

Mit mehreren Komponisten, u.a. Nikolaus Brass, Albrecht Gürsching und Peter Beyer, hat er zusammengearbeitet und die ihm gewidmeten Werke uraufgeführt.

Von 2003 bis 2007 hat er eine Klasse für Akkordeon und Kammermusik an der Kreismusikschule Fürstenfeldbruck geleitet, aus der u.a. 1. PreisträgerInnen bei Jugend musiziert und StipendiatenInnen der Elite des Bayerischen Rundfunks hervorgingen. Auf Fortbildungsveranstaltungen in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz hat er Akkordeon und Kammermusik unterrichtet sowie Vorträge gehalten mit der Idee einer Einheit der praktischen, pädagogischen und theoretischen Sicht auf Musik.

Zum Wintersemester 2007/2008 wurde er als Nachfolger von Hugo Noth als Professor für Akkordeon, Kammermusik und Methodik an die Staatliche Hochschule für Musik Trossingen

berufen. Mehrere seiner Studierenden wurden seitdem mit bedeutenden Stipendien und Preisen bedacht, u.a. Studienstiftung des Deutschen Volkes, Yehudi-Menuhin-Live-Music-Now-Stiftung, Iris-Marquardt-Preis, Wettbewerb der Deutschen Musikhochschulen, Jütting-Stipendium und DAAD.

 

Konzerte

Di, 13.8. 21 Uhr
KMD Michael Grill
München Erlöserkirche München-Schwabing