Grußworte

Bild von Stadtdekanin Barbara Kittelberger
Bildrechte: Dekanat München

Liebe Besucherinnen und Besucher,

Orgelbau und Orgelmusik sind von jeher eine europäische Gemeinschaftsproduktion: in der Barockzeit etwa pilgerten deutsche und englische Komponisten in die Niederlande um vom Können der dortigen Kollegen zu lernen. In der Romantik reisten Franzosen zu den Belgiern um zu einer neuen musikalischen Identität zu finden. Im Orgelbau verhielt es sich gleich. So sind Orgeln klingende Zeitmaschinen, in denen sich der technische und klangliche Fortschritt aus Jahrhunderten vereint. Im Programm des 6. Münchner Orgelsommers wird dieser europäische Schatz zum Klingen gebracht, ein Schatz, der lebendiger ist denn je und stetig wächst. 

Ihre 
Barbara Kittelberger
Stadtdekanin


 

Bild von Ulrich Knoerr
Bildrechte: ELKB / Michael McKee

Liebe Besucherinnen und Besucher,

der Erfolg dieses Sommerlichen Orgelfestivals in den evangelischen Innenstadtkirchen unserer Landeshauptstadt zeigt, dass die Orgel, trotz mancher anders lautender Prognosen, sich mit ihren vielfältigen Klangmöglichkeiten, mit den für sie komponierten Werken und als großartiger klanglicher wie architektonischer Reichtum unserer Kirchenräume  einer breiten Akzeptanz in der Musikwelt erfreut. Den Kantoren, die nun schon zum sechstens Mal den Orgelsommer vorbereiten und verantwortlich durchführen, ist an dieser Stelle herzlich zu danken auch dafür, dass sie durch ihren steten Einsatz für die „Königin der Instrumente“ und durch ihr kreatives Bemühen um die für diese musikalischen Wunderwerke geschaffenen Kompositionen eine herausragende Orgelkultur hier in München pflegen und unser kirchliches Musikinstrument dadurch vorbildlich präsentieren. Kompositionen und Interpreten aus ganz Europa zeigen im Jahr der Europa-Wahl, wie die Orgelkultur Menschen über Ländergrenzen und Konfessionen hinweg zu verbinde mag.

Ihr
Ulrich Knörr
Landeskirchenmusikdirektor