St. Johannes

Johanneskirche
Bildrechte: KG St. Johannes München

Als mit der Ermordung des Erzherzogs Franz Ferdinand der Erste Weltkrieg ausbrach, wurde in Haidhausen gerade der Grundstein für den Neubau der Johannes-Kirche gelegt, die schließlich am 2. April 1916 eingeweiht wurde. Sie ist die vierte evangelische Kirche im Stadtbereich und entstand nach den Plänen des Münchner Architekten Albert Schmidt (1841-1913). Im Zweiten Weltkrieg wurde die Johannes-Kirche durch Bombenangriffe schwer beschädigt und war danach jahrelang nicht mehr zu nutzen.

Der Wiederaufbau konnte erst 1952 vollendet werden. Im Jahr 1983 wurde das Kircheninnere zur Mehrzweckkirche umgestaltet, die Gottesdienstraum und Gemeindehaus unter einem Dach vereinte. Die ursprüngliche Orgel der Firma Maerz & Sohn wurde 1945 durch Fliegerbomben völlig zerstört. Das Nachfolgeinstrument wurde 1953/54 von der Firma Steinmeyer gebaut. Erst 1957 wurde die Orgel auf ihre heutige Größe ergänzt. Dem Spieltisch wurde ein 2. und 3. Manual hinzugefügt. Das Rückpositiv ist derzeit vakant.

München-Haisdhausen,
Preysingplatz 1
MVV: U4/5 Max-Weber-Platz  oder S Rosenheimer Platz